
Hier einige Projekte die durch die bereits ausgetragenen Rallyes und deren Erlöse der Fahrzeugversteigerungen unterstützt werden konnten/können:

Das Sukuta Healthcenter wird seit Jahren von den Erlösen der Rallye unterstützt. Es ist kein Krankenhaus im europäischen Sinne, sondern ein Zentrum, in dem die Patienten von Krankenschwestern umsorgt werden. Nur in schwierigen Fällen wird ein Arzt hinzugerufen, oder der Patient direkt in ein Krankenhaus transportiert. Die Schwestern und Pfleger behandeln zum Beispiel Fälle von Malaria, die vorher im eigenen Labor durch Blutproben diagnostiziert wurden.
Viele Kinder, die man in Sukuta treffen kann, sind hier geboren. Auch ein Knochenbruch ist kein Problem für das erfahrene Personal. Hat man Magenschmerzen oder eine Grippe, geht man ins Sukuta Healthcenter. Diese Einrichtungen, von denen es sehr viele in Gambia gibt, werden oft durch Spenden finanziert und die Betreiber sind über jede Form von Unterstützung dankbar.
Neben dem Healthcenter gibt es auch noch den Sukuta Womansgarden, in dem sich die Frauen des Städtchens zusammengeschlossen haben und Gemüse ziehen, dass sie später verkaufen und somit ihre Familien ganz oder zum Teil mit ernähren.

Seit 6 Jahren arbeitet die „Dresden-Banjul-Organisation“ (DBO) mit der Kobisala Nursery School im Dorf Sanjang zusammen. Damals bestand die Nursery School aus einem kleinen Raum für Kinder zwischen 3-6 Jahren. Dort bekommen die Kleinen Grundkenntnisse der englischen Sprache und der Mathematik auf sehr spielerische Art und Weise beigebracht. Inzwischen hat die Schule einige Klassenräume samt Inneneinrichtung dazubekommen, die ausschließlich durch Spendengelder der Rallye finanziert wurde. Nurseryschools werden von der gambianischen Regierung nicht unterstützt. Oft arbeiten die Lehrer für ein sehr kleines Gehalt oder ehrenamtlich. Der Grund und Boden ist gepachtet und das bisschen Schulgeld, das die Eltern der Kinder bezahlen können, reicht längst nicht aus, um so eine wertvolle Institution am Leben zu erhalten.
Wir denken, dass die Kenntnisse, die die Kinder dort vermittelt bekommen, so wertvoll sind, dass sich eine Förderung auf jeden Fall lohnt.

Die Schule befindet sich etwas außerhalb von Sukuta und wird in einem ehemaligen Shop von Lamin Samanteh betrieben. Bis jetzt wird dort 70 Kindern im Alter von 4-6 Jahren ein Grundwortschatz in englischer Sprache beigebracht. Einen Voraussetzung um später in der weiteren Schule dem Unterricht folgen zu können. Die Kinder lernen in ihren Familien die Sprache der Mandinka, Amtssprache in Gambia ist aber Englisch. Deshalb ist die „Dresden-Banjul-Organisation“ (DBO) auch sehr darum bemüht, Kindern diese Zeit in den Nursery schools zu ermöglichen und so angenehm wie möglich zu gestalten.

Die gambische Polizei hat die Rallye Dresden-Dakar-Banjul in den letzten Jahren tatkräftig bei der Versteigerung der Fahrzeuge unterstützt. Unter der Schirmherrschaft des gambischen Polizeipräsidenten wurden die Rallyefahrzeuge jeweils unter Aufsicht der Polizei für einen guten Zweck versteigert. Da die Unterstützung auf dem Sektor der Berufsausbildung und die Hilfe zur Selbsthilfe ein wichtiges Ziel der DBO ist, zeichnet sich die „Dresden-Banjul-Organisation“ (DBO) nun für den Auf- und Ausbau einer Werkstatt sowie für die Einsetzung europäischer Volontäre zur Ausbildung für die Kfz-Mechaniker verantwortlich. Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl dieses Hilfsprojekts war vor allem die viel versprechende Aussicht auf eine Weiterbeschäftigung der Auszubildenden.
Das für die Wartung und anfallenden Reparaturen der Polizeifahrzeuge benötigte Werkzeug wird durch Geld- und Sachspenden zusammengetragen und per Container nach Gambia verschifft. Spenden von verschiedenen Gerätschaften wie Hebebühnen und Schweißgeräte, Kfz-Werkzeuge sowie natürlich Geldspenden machen die Förderung der Police Garage überhaupt möglich.